QuickQuoteFür Büro & Baustelle

Allgemeine Geschäfts­bedingungen (AGB)

QuickQuote - quickquote.tech · Stand: 20. September 2026

§ 1 Anwendungsbereich

(1) Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Webseite quickquote.tech oder die Webanwendung app.quickquote.tech abgeschlossen werden. Sie gelten für die Nutzung der Webanwendung sowie für die im Apple App Store und im Google Play Store verfügbaren mobilen Apps QuickQuote für iOS und Android. QuickQuote richtet sich ausschließlich an Geschäftskunden (Betriebe) im Sinne des § 14 BGB: Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende, die QuickQuote zur digitalen Abwicklung ihrer Aufträge, zur Verwaltung ihres Teams und zur Vorbereitung von Angeboten und Rechnungen nutzen.

(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung einer cloudbasierten Software-as-a-Service-Lösung für Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende. Die Software umfasst einen internen Workflow zur digitalen Erfassung von Besichtigungs- und Baudaten, zur Angebotserstellung, für Freigabe-Workflows, zur Einsatzplanung und Auftragsabwicklung sowie zur Rechnungsvorbereitung, ergänzt um eine Teamverwaltung und eine Exportfunktion zur Weiterverarbeitung im bestehenden ERP-System des Kunden.

(4) QuickQuote ist kein ERP-System und erhebt keinen Anspruch auf Ersatz bestehender ERP-Systeme. Die Software dient als ergänzender digitaler Workflow zwischen Außendienst und Büro.

§ 2 Vertragsabschluss

(1) Vertragspartner des Kunden ist: Lukas Keßler, Bürgermeister-Fuchs-Str. 70, 68169 Mannheim.

(2) Vertrags- und Verhandlungssprache ist Deutsch.

(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB mit Sitz in Deutschland und im europäischen Ausland. Es richtet sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Der Vertragsschluss ist volljährigen, unbeschränkt geschäftsfähigen Personen vorbehalten. Der Kunde darf minderjährige Mitarbeiter (z. B. Auszubildende) als Nutzer einladen, wenn deren Nutzung im Rahmen des Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisses erfolgt; der Kunde stellt die erforderliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter sicher. Mit Absenden der Registrierung bzw. Bestellung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt und QuickQuote ausschließlich für seine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit nutzt. Der Anbieter kann Nachweise (z. B. Firmierung, USt-IdNr., Handwerksrolle) verlangen.

(4) Die Präsentation der Software auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Der Vertrag kommt durch Abschluss des Bestellprozesses und ausdrückliche Bestätigung per E-Mail oder durch Freischaltung des Zugangs zustande.

(5) Die Vertragsdaten werden nach Vertragsschluss gespeichert und können im Kundenkonto eingesehen werden.

(6) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ausschließlich elektronisch zu erhalten. Elektronische Rechnungen werden per E-Mail oder im Kundenkonto bereitgestellt.

§ 3 Leistungsumfang

(1) QuickQuote stellt dem Kunden nach Vertragsschluss und Zahlungseingang einen cloudbasierten Zugang zur Softwareplattform zur Verfügung. Bei der kostenlosen Einsatzplanung (§ 5a) erfolgt die Bereitstellung bereits nach Registrierung und Bestätigung der E-Mail-Adresse. Der Zugang erfolgt über die Webanwendung unter app.quickquote.tech sowie über die im Apple App Store und im Google Play Store verfügbaren mobilen Apps für iOS und Android. Ein Anspruch auf dauerhafte Bereitstellung der mobilen Apps in den App-Stores besteht nicht.

(2) Der folgende Leistungsumfang beschreibt QuickQuote Pro. Für die kostenlose Einsatzplanung und das optionale Speicherpaket gelten die Abgrenzungen in §§ 5a und 5c. QuickQuote Pro ermöglicht insbesondere:

(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Leistungsumfang im Rahmen des technischen Fortschritts zu erweitern oder anzupassen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist. Wesentliche Einschränkungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen im Voraus per E-Mail mitgeteilt. Im Fall einer wesentlichen Einschränkung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Einschränkung zu; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen.

(4) Der Anbieter behält sich vor, einzelne Funktionen der Software zu ändern, weiterzuentwickeln, einzuschränken oder zu entfernen, sofern die vertraglich vereinbarte Kernfunktionalität der Software erhalten bleibt. Ein Anspruch des Kunden auf den dauerhaften Erhalt einer bestimmten Funktion in ihrer bisherigen Form besteht nicht.

(5) Der Anbieter kann einzelne Funktionen als Beta- oder Testfunktionen kennzeichnen. Beta-Funktionen sind nicht Bestandteil des geschuldeten Leistungsumfangs, können Fehler enthalten und jederzeit geändert oder entfernt werden. Für Beta-Funktionen bestehen keine Gewährleistungs- oder Verfügbarkeitsansprüche; die Haftung nach § 22 bleibt unberührt.

§ 4 Demo-Umgebung

(1) Der Anbieter stellt unter app.quickquote.tech eine Demo-Umgebung zur Verfügung, die Interessenten einen unverbindlichen Einblick in die Funktionen der Software ermöglicht. Die Demo-Umgebung wird auch in den mobilen Apps für iOS und Android angeboten.

(2) Sämtliche in der Demo-Umgebung dargestellten Inhalte, Projekte, Besichtigungen, Nutzerdaten und sonstige Informationen sind fiktiv und wurden ausschließlich zu Demonstrationszwecken erstellt. Sie stellen keine echten Geschäftsvorfälle, Projekte oder Personen dar.

(3) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die in der Demo angezeigten Inhalte. Eine Nutzung der Demo-Daten für geschäftliche oder rechtliche Zwecke ist unzulässig.

(4) Die Demo-Umgebung kann jederzeit ohne Vorankündigung geändert, eingeschränkt oder abgeschaltet werden. Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit der Demo besteht nicht.

§ 5 Preise und Abonnement

(1) QuickQuote Pro erfordert ein kostenpflichtiges Abonnement. Daneben bietet der Anbieter die kostenlose Einsatzplanung (§ 5a) und ein gesondert bestellbares Speicherpaket (§ 5c) an. Das Pro-Abonnement umfasst den Inhaber mit Chef-Rechten, zwei weitere Teamplätze für Chef, Büro oder Techniker sowie bis zu zehn Monteur-Zugänge je Betrieb. Weitere Teamplätze und Monteur-Zugänge ab dem elften werden nach der jeweils gültigen Preisliste berechnet. Monteur-Zugänge belegen keine Teamplätze; ungenutzte Teamplätze erhöhen das Kontingent der enthaltenen Monteur-Zugänge nicht. Die aktuellen Preise sind unter quickquote.tech/preise einsehbar.

(2) Alle Preise für kostenpflichtige Abonnements verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(3) Kostenpflichtige Abonnements werden monatlich im Voraus abgerechnet. Der bestellte Leistungsumfang wird in der Regel unmittelbar nach Abschluss des Bestellprozesses freigeschaltet. Bei Zahlarten mit verzögerter Gutschrift (z. B. SEPA-Lastschrift) erfolgt die Freischaltung unter dem Vorbehalt des Zahlungseingangs. Bei fehlgeschlagener Zahlung gilt § 6 Abs. 4.

(4) Das Abonnement verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern es nicht bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode fristgerecht gekündigt wird.

(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens vier Wochen per E-Mail anzupassen. Der Kunde hat das Recht, den Vertrag zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode zu kündigen, wenn er der Preisanpassung nicht zustimmt.

§ 5a Kostenlose Einsatzplanung

(1) Die kostenlose Einsatzplanung umfasst Wochenplanung und Teamzuordnung, Baustellen mit Stammdaten, Arbeitszeitmodelle mit Sollzeiten je Wochentag und Gültigkeitsbeginn, individuelle Urlaubsangaben, Abwesenheiten, Arbeitszeiterfassung und Stundenfreigabe sowie Kundenunterschriften auf Stundenzetteln und deren PDF-Export. Ein persönliches, nur lesendes Kalender-Abo für Einsätze und Abwesenheiten ist enthalten. Hinweise zu den übertragenen Daten und zum Schutz des Abo-Links enthält die Datenschutzerklärung. Je Workspace können insgesamt bis zu 10 Personen einschließlich Inhaber mitarbeiten. Die neun weiteren Plätze lassen sich frei auf Chef, Büro und Monteur verteilen. Offene Einladungen reservieren einen Platz und zählen bei der Teamgrenze mit.

(2) Der Zugang wird unentgeltlich und ohne Zahlungsdaten bereitgestellt. Er ist keine befristete Testphase und geht nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über. Die Registrierung erfolgt in der Webanwendung und setzt eine bestätigte E-Mail-Adresse sowie die Bestätigung der Unternehmereigenschaft und die Annahme dieser AGB und des AVV voraus. Ein Konto kann über die Registrierung nur einen Workspace erstellen. Ein Upgrade ist eine gesonderte kostenpflichtige Bestellung; maßgeblich sind der angezeigte Funktionsumfang und die gebuchten Teamplätze.

(3) Besichtigungen, Angebote, Rechnungen, Wandanzeige und KI-Funktionen sind nicht enthalten. Der Upload von Fotos, Lieferscheinen und PDFs kann durch das gesondert bestellte Speicherpaket nach § 5c ergänzt werden; ohne dieses Paket ist er im kostenlosen Plan nicht enthalten. Die Auswahl einer App- oder Firmensprache ist kostenlos; sie übersetzt keine selbst eingegebenen Texte. Automatische Übersetzung und Diktat gehören zu QuickQuote Pro. Krankmeldungen können im kostenlosen Plan ohne Dateianhang erfasst werden. Das Speicherpaket schaltet keine AU-Dateianhänge frei. Ein öffentlicher Anfrage-Link ist nicht Bestandteil dieses Zugangs.

(4) Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeit, Support oder den unveränderten Fortbestand der kostenlosen Einsatzplanung besteht nicht. § 17 (Verfügbarkeit und Wartung) gilt für diesen Zugang nicht. Bei dessen Nutzung haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.

(5) Der Anbieter kann den kostenlosen Zugang mit einer Frist von vier Wochen per E-Mail an die hinterlegte Adresse ändern oder einstellen. Vor einer Einstellung erhält der Kunde Gelegenheit, seine Daten zu exportieren. Es erfolgt keine automatische Löschung eines Workspace allein wegen Inaktivität. Der Kunde kann die Löschung nach § 18 verlangen oder unter den Voraussetzungen des § 10 Abs. 5 selbst vornehmen; gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

(6) Zum Schutz vor Missbrauch werden Registrierungsversuche und Einladungen zeitlich begrenzt. Automatisierte Massenregistrierungen und das Umgehen der Teamgrenzen sind unzulässig. Bei konkreten Anzeichen für Missbrauch kann der Anbieter neue Registrierungen oder Einladungen vorübergehend begrenzen und missbräuchliche Zugänge sperren. Bei einer überschrittenen Teamgrenze können nicht gedeckte Mitgliedschaften deaktiviert werden. Der Inhaber kann sich zur Prüfung an den Support wenden.

(7) Im Übrigen gelten diese AGB entsprechend, insbesondere § 2 Abs. 3 (Unternehmereigenschaft), § 14 (Nutzerpflichten) und § 19 Abs. 2 (AVV). Zahlungs- und Abonnementregelungen gelten erst nach einer gesonderten Bestellung.

§ 5b Öffentlicher Anfrage-Link

Öffentliche Anfrage-Links und der frühere kostenlose Anfrage-Zugang werden derzeit nicht angeboten. Die kostenlose Einsatzplanung nach § 5a schaltet diese Funktionen nicht frei. Eine spätere Bereitstellung wird gesondert beschrieben.

§ 5c Optionales Speicherpaket

(1) Der Inhaber kann zur kostenlosen Einsatzplanung ein Speicherpaket für den Betrieb gesondert bestellen. Es ermöglicht den Upload von Fotos, Lieferscheinen und PDFs. Die Freischaltung wird im Browser und auf Android angeboten. Die bestehenden Rollenberechtigungen gelten weiterhin; das Paket erweitert weder die Teamgrenze noch den Zugang zu Pro-Funktionen.

(2) Das Speicherpaket kostet 19 Euro je Betrieb und Monat zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Maßgeblich ist der bei der Bestellung ausgewiesene Preis; für spätere Preisänderungen gilt § 5 Abs. 5. Das Paket wird monatlich abgerechnet, verlängert sich gemäß § 5 Abs. 4 und ist monatlich zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode nach § 7 kündbar. Die kostenlose Einsatzplanung bleibt eine unentgeltliche Leistung. Die Einschränkungen für unentgeltliche Leistungen in § 5a Abs. 4 gelten nicht für das kostenpflichtige Speicherpaket.

(3) Nach Kündigung des Speicherpakets bleiben bereits vorhandene Dateien lesbar. Die Kündigung des Pakets ist keine Weisung zur Löschung des Workspaces oder seiner Dateien. Rückgabe und Löschung richten sich nach § 18 und dem AVV. Daraus folgt keine zeitlich unbegrenzte Aufbewahrungszusage unabhängig vom bestehenden Nutzungsvertrag und den gesetzlichen Löschungspflichten.

(4) QuickQuote Pro enthält den Datei-Upload bereits. Das Speicherpaket ist kein Pro-Abonnement und schaltet insbesondere keine Besichtigungen, Angebote, Rechnungen, KI-Verarbeitung, Wandanzeige oder AU-Dateianhänge frei.

§ 6 Zahlungsbedingungen und Zahlungsfehler

(1) Die Zahlung des Abonnementbetrags ist mit Beginn der jeweiligen Abrechnungsperiode fällig. Die Abrechnung erfolgt automatisch über einen Zahlungsdienstleister. Das Kundenportal unter quickquote.tech/account stellt die dort angezeigten Verwaltungsfunktionen bereit, etwa zur Zahlungsmethode oder zu Pro-Plätzen. Eine Kündigung ist nach § 7 auch per E-Mail möglich.

(2) Folgende Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung: Kreditkarte (insbesondere Visa, Mastercard, American Express) und SEPA-Lastschrift. Daneben können weitere Zahlungsmethoden (z. B. Amazon Pay, Klarna, Apple Pay, Google Pay) angeboten werden, soweit sie im Bestellprozess angezeigt werden.

(3) Bei SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein SEPA-Basismandat. Die Vorabankündigung des Einzugs erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.

(4) Schlägt eine Zahlung fehl (z. B. durch unzureichende Kontodeckung, abgelaufene Karte oder Ablehnung durch den Zahlungsdienstleister), kann der Zugang zur betroffenen kostenpflichtigen Leistung bis zum erfolgreichen Zahlungseingang gesperrt werden. Der Kunde wird unverzüglich per E-Mail über den fehlgeschlagenen Zahlungsvorgang informiert.

(5) Sollte es durch einen technischen Fehler zu einer Doppelabbuchung kommen, wird der zu viel abgebuchte Betrag unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen, auf das ursprüngliche Zahlungsmittel des Kunden zurückerstattet.

(6) Sollte eine erfolgte Zahlung trotz erfolgreichen Zahlungseingangs nicht zur Freischaltung des Zugangs führen (z. B. durch einen technischen Fehler im Benachrichtigungsprozess), hat der Kunde das Recht, den Anbieter unverzüglich zu kontaktieren. Der Anbieter wird den Zugang in diesem Fall manuell freischalten. Eine Haftung für entstandene Ausfallzeiten ist in diesem Fall auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz beschränkt.

(7) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug oder erfolgt eine Rücklastschrift, ist der Anbieter berechtigt, Verzugsschäden geltend zu machen und den Zugang zur betroffenen kostenpflichtigen Leistung bis zum Ausgleich des offenen Betrags zu sperren.

(8) Die Zahlung per Vorkasse/Überweisung, PayPal, Maestro, Skrill, Bitcoin oder in bar ist nicht möglich.

§ 7 Kündigung und Vertragslaufzeit

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist monatlich kündbar.

(2) Die Kündigung kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode erfolgen, per E-Mail an den Anbieter oder direkt über das Kundenkonto.

(3) Mit Wirksamwerden der Kündigung endet der Anspruch auf die gekündigte kostenpflichtige Leistung zum Ende der bezahlten Periode. Für die weitere Lesbarkeit vorhandener Dateien nach Kündigung des Speicherpakets gilt § 5c Abs. 3. Die Kündigung eines kostenpflichtigen Abonnements ist für sich genommen keine Löschung des Workspaces. Bereits geleistete Zahlungen werden nicht erstattet, es sei denn, es liegt ein erheblicher, dem Anbieter zurechenbarer Mangel des Dienstes vor.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 8 Widerrufsrecht

Geschäftskunden im Sinne des § 14 BGB haben kein gesetzliches Widerrufsrecht. Mit Freischaltung des Zugangs nach Zahlungseingang beginnt die Leistungserbringung. Der Vertrag ist ab diesem Zeitpunkt bindend und kann nur nach den in diesen AGB vereinbarten Bedingungen beendet werden.

§ 9 Nutzungsrechte und Lizenzbedingungen

(1) Der Kunde erhält mit Vertragsschluss ein einfaches, nicht übertragbares, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht an QuickQuote für den internen Gebrauch seines Unternehmens. Der Umfang richtet sich nach dem kostenlosen Zugang und den gesondert bestellten kostenpflichtigen Leistungen.

(2) Mit Beendigung einer kostenpflichtigen Leistung endet das darauf bezogene Nutzungsrecht. Ein weiterhin bestehender kostenloser Zugang und die Leserechte nach § 5c Abs. 3 bleiben hiervon unberührt.

(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu vermieten, zu unterlizenzieren oder Dritten außerhalb seines Unternehmens entgeltlich oder unentgeltlich zugänglich zu machen. Ein Weiterverkauf oder Weitervertrieb der Software oder von Zugängen ist ausdrücklich untersagt.

(4) Alle Urheber- und Eigentumsrechte an der Software verbleiben beim Anbieter.

§ 10 Benutzerkonto

(1) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.

(2) Der Kunde hat seine Zugangsdaten sicher aufzubewahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus dem Missbrauch von Zugangsdaten resultieren, sofern der Anbieter dies nicht zu vertreten hat.

(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, das Benutzerkonto bei missbräuchlicher Nutzung oder Verstößen gegen diese AGB zu sperren oder zu löschen.

(4) Der Kunde kann jederzeit die Löschung seines Benutzerkontos verlangen. Für den Umfang der Löschung und die Behandlung verbleibender betrieblicher Unterlagen gilt Absatz 5. Gesetzliche Löschungs- und Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.

(5) Bei der Löschung eines einzelnen Nutzerkontos wird dessen Zugang beendet. Im Mitgliedschaftsprofil werden E-Mail-Adresse und Telefonnummer entfernt und der Name durch „Ehemaliger Nutzer“ ersetzt. Betriebliche Unterlagen und ihre Historien werden dadurch nicht insgesamt anonymisiert. Projekte, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Arbeitszeitmodelle, Dokumente und Prüfprotokolle können weiterhin Namen, Nutzerkennungen und andere personenbezogene Angaben enthalten. Der Kunde entscheidet als Verantwortlicher über deren weitere Aufbewahrung und Löschung nach den geltenden gesetzlichen Anforderungen. Ist der Inhaber die einzige aktive Person im Workspace, kann er sein Konto zusammen mit dem gesamten Workspace in den Kontoeinstellungen selbst löschen. Dabei werden die Daten des Workspaces, die gespeicherten Dateien, die Mitgliedschaften und das Login gelöscht. Anfragen zur Beendigung kostenpflichtiger Abonnements können mit dem Löschauftrag an den Anbieter gerichtet werden (§ 7). Diese Löschung ist endgültig. Der Kunde sollte benötigte Daten vorher über den Export nach Absatz 6 und § 18 sichern. Die Selbstlöschung ist nicht möglich, solange weitere aktive Teammitglieder bestehen oder der Workspace Geschäftsunterlagen wie versendete oder angenommene Angebote, Rechnungen oder Eingangsrechnungen enthält. In diesen Fällen kann der Inhaber die Inhaberrolle an eine andere Person übergeben oder den Support kontaktieren, um zu klären, ob der Betrieb fortgeführt oder die Rückgabe beziehungsweise Löschung des Workspaces nach § 18 veranlasst werden soll.

(6) Nutzer können ihre verfügbaren Profildaten über die Kontoeinstellungen im JSON-Format exportieren. Der technische Workspace-Export steht dem Inhaber zur Verfügung. Personenbezogene Angaben in betrieblichen Unterlagen bleiben personenbezogene Daten; der technische Exportumfang beschränkt keine gesetzlichen Betroffenenrechte gegenüber dem jeweils Verantwortlichen. Für Workspace-Inhalte ist der Kunde Verantwortlicher.

§ 11 Seats, Nutzerverwaltung und Lizenzkonformität

(1) Die Anzahl der nutzbaren Personenplätze ergibt sich aus dem jeweiligen Zugang und den enthaltenen oder zusätzlich gebuchten Nutzerlizenzen (Seats). Für den kostenlosen Zugang gilt § 5a Abs. 1; das Speicherpaket erhöht diese Grenze nicht. Für Pro gelten die enthaltenen Team- und Monteur-Zugänge nach § 5 Abs. 1 sowie die zusätzlich gebuchten Plätze. Jeder Platz berechtigt genau eine natürliche Person zur Nutzung.

(2) Der Kunde ist verantwortlicher Administrator seines Workspaces. Er stellt sicher, dass die Anzahl der aktiven Nutzer die jeweils enthaltenen und zusätzlich gebuchten Plätze unter Berücksichtigung der Rollen nicht überschreitet.

(3) Ein Seat gilt für den gesamten Betrieb des Kunden einschließlich aller Standorte, Filialen und Niederlassungen, die unter derselben Rechtseinheit betrieben werden. Für rechtlich eigenständige Unternehmen ist jeweils ein separates Abonnement erforderlich.

(4) Der Kunde darf Seats auch an Subunternehmer, externe Mitarbeiter oder sonstige Personen vergeben, die im Auftrag seines Unternehmens tätig sind, sofern diese im Rahmen des gebuchten Kontingents eingeladen werden. Der Kunde ist für sämtliche Aktivitäten dieser Nutzer innerhalb seines Workspaces verantwortlich, als hätte er diese selbst vorgenommen.

(5) Der Kunde ist dafür verantwortlich sicherzustellen, dass alle in seinen Workspace eingeladenen Nutzer, unabhängig von ihrem Alter, die Nutzungsbedingungen dieser AGB einhalten. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung arbeitsrechtlicher oder sonstiger gesetzlicher Vorschriften im Zusammenhang mit der Nutzung durch minderjährige Mitarbeiter des Kunden.

(6) Zugänge dürfen nicht geteilt, weitergegeben oder von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Die Übertragung eines Seats auf eine andere Person ist nur nach vorheriger Deaktivierung des bisherigen Nutzers zulässig.

(7) Zusätzliche Nutzerlizenzen (Mitarbeiterlizenzen/Seats) sind nur in Verbindung mit einer aktiven Betriebslizenz nutzbar. Erwirbt ein Kunde zusätzliche Seats ohne bestehende Betriebslizenz, bleiben diese Seats inaktiv und der Zugang zur Software wird gesperrt, bis eine Betriebslizenz für dasselbe Kundenkonto hinzugebucht wird. Bereits erworbene Mitarbeiterlizenzen werden automatisch aktiviert, sobald eine Betriebslizenz demselben Kundenkonto zugeordnet wird. Ein Anspruch auf Rückerstattung von Mitarbeiterlizenzen für den Zeitraum der Inaktivität besteht nicht, sofern die Inaktivität auf das Fehlen der Betriebslizenz zurückzuführen ist.

§ 12 Einschränkung bei Lizenzunterschreitung (Account-Freeze)

(1) Reduziert der Kunde zusätzlich gebuchte Plätze, sodass die enthaltenen und weiterhin gebuchten Plätze die aktiven Nutzer der jeweiligen Rollen nicht mehr abdecken, können nicht mehr lizenzgedeckte Nutzerkonten gesperrt werden (Account-Freeze). Die enthaltenen Zugänge nach § 5 Abs. 1 zählen zum jeweiligen Rollenkontingent; Monteur-Zugänge und Teamplätze bleiben getrennt.

(2) Ein eingefrorener Account verliert bis zur Wiederherstellung der Lizenzkonformität den Zugriff auf die Software. Dem betroffenen Nutzer wird eine entsprechende Meldung innerhalb der Anwendung angezeigt.

(3) Der Administrator des Workspaces wird unverzüglich per E-Mail über die Einfrierung der Accounts sowie über die Anzahl der betroffenen Nutzer informiert. Die Einfrierung bleibt so lange bestehen, bis der Kunde entweder zusätzliche Seats bucht oder die betroffenen Nutzer aus dem Workspace entfernt.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden oder Betriebsunterbrechungen, die durch einen Account-Freeze infolge einer vom Kunden selbst veranlassten Lizenzreduzierung entstehen.

§ 13 Offline-Nutzung und Datensynchronisation

(1) Die Software verfügt über eine Offline-Funktionalität, die es dem Nutzer ermöglicht, Daten (z. B. Besichtigungsdaten, Fotos, Notizen) ohne aktive Internetverbindung zu erfassen. Diese Daten werden lokal auf dem Gerät zwischengespeichert und nach Wiederherstellung einer Internetverbindung automatisch mit dem Server synchronisiert.

(2) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die vollständige und fehlerfreie Synchronisation lokal gespeicherter Daten. Der Nutzer ist verpflichtet, nach erfolgter Synchronisation zu überprüfen, ob alle Daten korrekt und vollständig übertragen wurden.

(3) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, die durch fehlgeschlagene Synchronisationsvorgänge entstehen, insbesondere wenn diese auf unzureichende Internetverbindung, Gerätesperrung, App-Absturz, Deinstallation der App oder sonstige vom Nutzer zu vertretende Umstände zurückzuführen sind.

(4) Der Nutzer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass lokal gespeicherte, noch nicht synchronisierte Daten bei Datenverlust auf dem Gerät (z. B. durch Gerätewechsel, Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder Deinstallation der App) unwiederbringlich verloren gehen können.

§ 14 Hochgeladene Inhalte und Nutzerpflichten

(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für sämtliche Inhalte, die er oder seine Nutzer in die Software hochladen oder dort erstellen, insbesondere Fotos, Dokumente, Texte und sonstige Mediendateien.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass hochgeladene Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. Insbesondere ist der Kunde dafür verantwortlich, dass für die Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter, die auf Fotos oder in Dokumenten enthalten sein können, eine geeignete Rechtsgrundlage im Sinne der DSGVO vorliegt.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, die offensichtlich gegen gesetzliche Vorschriften oder diese AGB verstoßen, ohne vorherige Ankündigung zu entfernen.

(4) Der Anbieter haftet nicht für vom Kunden oder dessen Nutzern hochgeladene oder erstellte Inhalte.

§ 15 KI-gestützte Funktionen

(1) QuickQuote nutzt KI-gestützte Funktionen, die auf Diensten von Drittanbietern (derzeit OpenAI oder vergleichbaren KI-Diensten) basieren. Der Anbieter behält sich vor, den genutzten KI-Dienst durch einen gleichwertigen Anbieter zu ersetzen, sofern die Funktionalität für den Kunden gleichwertig erhalten bleibt. Der Wechsel eines KI-Dienstes erfolgt unter Beachtung der im Auftragsverarbeitungsvertrag geregelten Informations- und Widerspruchsrechte des Kunden bei Änderung von Unterauftragsverarbeitern.

(2) Quey ist derzeit nicht freigeschaltet. Quey unterstützt autorisierte Nutzer anhand ihres rollenbezogen freigegebenen Arbeits- und Projektstands. Dazu können die aktuelle Frage, ein begrenzter Verlauf der aktuellen Unterhaltung und ein technisch auf Rolle und Funktion begrenzter Workspace-Kontext verarbeitet werden. Unterstützte interne Änderungen werden erst nach einer sichtbaren Vorschau und ausdrücklichen Bestätigung durch einen berechtigten Nutzer ausgeführt. Fachliche Entscheidungen und die Prüfung vorgeschlagener Änderungen bleiben beim Nutzer. Die Verarbeitung von Sprachaufnahmen und die Protokollierung werden in Datenschutzerklärung und AVV beschrieben.

(3) Quey ist nicht für Recruiting oder Personalauswahl, Entscheidungen über Beschäftigungsbedingungen, Beförderung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen, die Zuweisung von Aufgaben aufgrund individuellen Verhaltens oder persönlicher Merkmale oder die Überwachung und Bewertung von Leistung oder Verhalten bestimmt und darf hierfür nicht eingesetzt werden.

(4) Die Ausgaben von Quey sind ausschließlich zur internen betrieblichen Nutzung durch autorisierte Nutzer bestimmt. Sie dürfen nicht ohne fachkundige menschliche Prüfung an Kunden oder sonstige Dritte weitergegeben oder veröffentlicht und nicht als alleinige Grundlage für geschäftliche, personelle, rechtliche oder sicherheitsrelevante Entscheidungen verwendet werden.

(5) Der Kunde stellt sicher, dass seine Nutzer vor der ersten Verwendung über Funktionsweise, Grenzen, Datenverarbeitung und erforderliche menschliche Prüfung informiert werden und über eine für ihre Aufgaben ausreichende KI-Kompetenz verfügen. Nutzer dürfen keine für die Anfrage unnötigen besonderen Kategorien personenbezogener Daten, Geschäftsgeheimnisse oder Zugangsdaten eingeben.

(6) Die durch KI generierten Inhalte, Vorschläge, Texte oder Auswertungen dienen ausschließlich als Unterstützung und stellen keine verbindlichen Aussagen, Empfehlungen oder rechtlich relevanten Informationen dar. Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-generierten Ergebnisse eigenverantwortlich zu prüfen und zu validieren, bevor er diese für geschäftliche Zwecke verwendet.

(7) Zur Verarbeitung von KI-Anfragen werden Daten an die im Auftragsverarbeitungsvertrag genannten Unterauftragsverarbeiter übermittelt. Weitere Informationen zu Inhalt, Umfang und Speicherdauer finden sich in der Datenschutzerklärung.

(8) Die Verfügbarkeit von KI-Funktionen ist abhängig von der Verfügbarkeit der genutzten Drittanbieterdienste. Ein Ausfall oder eine Einschränkung dieser Dienste kann dazu führen, dass einzelne KI-Funktionen vorübergehend nicht verfügbar sind. Dies begründet keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Abonnementbetrags.

(9) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus der ungeprüften Verwendung KI-generierter Inhalte entstehen.

§ 16 Drittanbieter und externe Dienste

(1) QuickQuote nutzt zur Bereitstellung seiner Leistungen folgende Drittanbieterdienste: Google Firebase (Datenbank, Authentifizierung, Cloud-Infrastruktur, Push-Benachrichtigungen via Firebase Cloud Messaging), Google Cloud Platform (Hosting, Speicher), OpenAI oder vergleichbare KI-Dienste (KI-Funktionen), Stripe (Zahlungsabwicklung), Resend (Versand transaktionaler E-Mails). Die jeweils aktuelle Liste der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter ergibt sich aus dem Auftragsverarbeitungsvertrag.

(2) Für diese Drittanbieterdienste gelten jeweils deren eigene Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit, den Betrieb oder die Datenschutzpraktiken dieser Dienste.

(3) Bei Ausfall oder Einschränkung eines oder mehrerer Drittanbieterdienste kann die Verfügbarkeit von QuickQuote oder einzelner Funktionen eingeschränkt sein. Der Anbieter wird in einem solchen Fall unverzüglich informieren und sich um eine schnellstmögliche Wiederherstellung bemühen, soweit dies in seinem Einflussbereich liegt.

(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Ausfälle oder Fehler der genannten Drittanbieterdienste entstehen, soweit den Anbieter kein eigenes Verschulden bei Auswahl und Überwachung trifft und der Ausfall nicht von ihm zu vertreten ist.

§ 17 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter stellt QuickQuote Pro mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel am Übergabepunkt des Rechenzentrums bereit. Nicht als Ausfallzeit gelten angekündigte Wartungsfenster, Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, insbesondere Störungen der Internet-Infrastruktur oder der eingesetzten Drittanbieterdienste.

(2) Geplante Wartungsfenster werden dem Kunden nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden im Voraus per E-Mail oder In-App-Benachrichtigung angekündigt.

(3) Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die auf höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern oder Umstände außerhalb seines Einflussbereichs zurückzuführen sind.

§ 18 Datenspeicherung und Datenexport nach Kündigung

Die Kündigung allein des Speicherpakets beendet nicht automatisch den fortbestehenden kostenlosen Nutzungsvertrag oder die Auftragsverarbeitung vorhandener Dateien. Für diese gilt weiterhin § 5c Abs. 3.

(1) Bei Beendigung des Nutzungsvertrags bestimmt der Kunde, ob die im Auftrag verarbeiteten personenbezogenen Daten zurückzugeben oder zu löschen sind, und erteilt hierzu eine dokumentierte Weisung. Die Rückgabe und Löschung einschließlich vorhandener Kopien richten sich nach § 9 des AVV. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt. Eine automatische Löschung allein wegen Inaktivität oder nach einer festen Frist seit Vertragsende ist derzeit nicht eingerichtet. Der Inhaber kann über die Profilansicht einen JSON-Export mit persönlichen Profildaten, Betriebsprofil, Teamdaten und Projekten einschließlich der erfassten Projektstunden sowie vorhandener Besichtigungsdaten, Material- und Notizeinträge und Angebotsentwürfe erstellen. Der jeweilige Inhalt hängt von den genutzten Funktionen ab. Der Export bildet nicht sämtliche Workspace-Daten ab: insbesondere separate Planer-Termine, Abwesenheiten, Arbeitszeitmodelle und individuelle Urlaubsangaben, interne Stunden und zusätzliche Projektunterlagen sind darin nicht enthalten. Medien und PDF-Dateien werden nicht eingebettet; enthaltene Dateiverweise müssen gesondert abgerufen werden. Stundenzettel-PDFs können über die Stundenzettel-Funktion heruntergeladen werden. Die App lässt den Export auf demselben Gerät und für dasselbe Konto nach 30 Tagen erneut zu. Gesetzliche Auskunfts- und Herausgabeansprüche bleiben davon unberührt; weitergehende Anfragen können an privacy@quickquote.tech gerichtet werden.

(2) Der Inhaber kann Weisungen zur Rückgabe oder Löschung der Workspace-Daten an privacy@quickquote.tech richten. Der Anbieter führt die Weisung unter Beachtung gesetzlicher Löschungs- und Aufbewahrungspflichten aus und informiert über den Umfang der Umsetzung sowie etwaige rechtliche Hindernisse. Betriebliche Löschweisungen sind von der Löschung eines einzelnen Nutzerkontos zu unterscheiden. Unter den Voraussetzungen des § 10 Abs. 5 kann der Inhaber den Workspace auch selbst in der App löschen.

(3) Der Anbieter empfiehlt dem Kunden ausdrücklich, vor Beendigung des Abonnements den verfügbaren Datenexport herunterzuladen und zusätzlich benötigte Unterlagen gesondert zu sichern. Eine Haftung des Anbieters für Datenverluste, die durch Versäumnis des Exports entstehen, ist ausgeschlossen. Für Auskunftsersuchen gemäß Art. 15 DSGVO sowie sonstige datenschutzrechtliche Anfragen steht der Anbieter unter support@quickquote.tech zur Verfügung. Für Betroffenenanfragen gelten die Fristen und Voraussetzungen des Art. 12 Abs. 3 DSGVO.

(4) Daten, zu deren Aufbewahrung der Anbieter gesetzlich verpflichtet ist (z. B. Rechnungsdaten gemäß § 147 AO), werden für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer gespeichert und danach gelöscht.

§ 19 Datenschutz

(1) Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters sowie den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO.

(2) Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung von QuickQuote personenbezogene Daten Dritter (z. B. Mitarbeiter, Kunden) in der Software verarbeitet, ist der Kunde selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der unter quickquote.tech/avv abrufbare Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) des Anbieters wird mit Vertragsschluss Bestandteil des Vertrags, sofern die Parteien keinen abweichenden Auftragsverarbeitungsvertrag schließen.

(3) Der Anbieter verpflichtet sich, die Daten der Kunden vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung, der Kunde hat ausdrücklich zugestimmt, oder die Weitergabe ist zur Leistungserbringung an beauftragte Drittanbieter (z. B. Hosting, Zahlungsabwicklung, KI-Dienste) erforderlich.

§ 20 Kontolöschung

(1) Nutzer können die in den Kontoeinstellungen angebotene Kontolöschung verwenden. Für Inhaberkonten und die Löschung ganzer Workspaces gelten die Voraussetzungen und Verfahren nach § 10 Abs. 5 und § 18.

(2) Für die Löschung gelten die Regelungen des § 10 Abs. 4 und 5 dieser AGB.

§ 21 Gewährleistung

(1) Der Anbieter wird Mängel der Software innerhalb angemessener Frist beheben oder eine fehlerfreie Version bereitstellen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Fehlschlagen der Mangelbeseitigung bleiben unberührt.

(2) Für Geschäftskunden beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr. Diese Beschränkung gilt nicht für Schadensersatzansprüche, die auf der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen, sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 22 Haftungsbeschränkung

(1) Die Haftung des Anbieters für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Für Datenverluste haftet der Anbieter nach Maßgabe der Absätze 1 und 2; die Haftung ist ausgeschlossen, soweit der Verlust auf Umständen beruht, die der Kunde zu vertreten hat (z. B. fehlerhafte Eingaben, Gerätedefekte, unterlassene Synchronisation).

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie im Rahmen einer vom Anbieter übernommenen Garantie.

(6) Soweit diese AGB an anderer Stelle Haftungsausschlüsse oder -beschränkungen enthalten, gelten diese nur nach Maßgabe dieses § 22.

§ 23 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, entscheidungsreif oder vom Anbieter unbestritten ist.

(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 24 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die hinterlegte E-Mail-Adresse mitgeteilt.

(2) Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung schriftlich oder per E-Mail, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen. Die Zustimmungsfiktion gilt nicht für Änderungen, die den Leistungsumfang wesentlich einschränken, das Verhältnis von Leistung und Entgelt zulasten des Kunden verschieben oder diese Änderungsklausel selbst betreffen; solche Änderungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.

(3) Im Falle eines Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode zu kündigen.

§ 25 Verbraucherstreitbeilegung

Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder verpflichtet noch bereit (§ 36 VSBG). Der Anbieter ist jedoch stets bemüht, Meinungsverschiedenheiten einvernehmlich beizulegen.

§ 26 Schlussbestimmungen

(1) Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen nur der Information; maßgeblich ist die deutsche Fassung.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Mannheim, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgt haben. (Salvatorische Klausel)

(5) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB). Für Änderungen dieser AGB gilt § 24.

Lukas Keßler · Bürgermeister-Fuchs-Str. 70 · 68169 Mannheim · quickquote.tech