QuickQuote - quickquote.tech · Stand: 19. Juli 2026
(1) Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Webseite quickquote.tech oder die Webanwendung app.quickquote.tech abgeschlossen werden. Sie gelten für die Nutzung der Webanwendung sowie für die im Apple App Store und im Google Play Store verfügbaren mobilen Apps QuickQuote für iOS und Android. QuickQuote richtet sich ausschließlich an Geschäftskunden (Betriebe) im Sinne des § 14 BGB: Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende, die QuickQuote zur digitalen Abwicklung ihrer Aufträge, zur Verwaltung ihres Teams und zur Vorbereitung von Angeboten und Rechnungen nutzen.
(2) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung einer cloudbasierten Software-as-a-Service-Lösung für Handwerksbetriebe und Gewerbetreibende. Die Software umfasst einen internen Workflow zur digitalen Erfassung von Besichtigungs- und Baudaten, zur Angebotserstellung, für Freigabe-Workflows, zur Einsatzplanung und Auftragsabwicklung sowie zur Rechnungsvorbereitung, ergänzt um eine Teamverwaltung und eine Exportfunktion zur Weiterverarbeitung im bestehenden ERP-System des Kunden.
(4) QuickQuote ist kein ERP-System und erhebt keinen Anspruch auf Ersatz bestehender ERP-Systeme. Die Software dient als ergänzender digitaler Workflow zwischen Außendienst und Büro.
(1) Vertragspartner des Kunden ist: Lukas Keßler, Bürgermeister-Fuchs-Str. 70, 68169 Mannheim.
(2) Vertrags- und Verhandlungssprache ist Deutsch.
(3) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB mit Sitz in Deutschland und im europäischen Ausland. Es richtet sich nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB. Der Vertragsschluss ist volljährigen, unbeschränkt geschäftsfähigen Personen vorbehalten. Der Kunde darf minderjährige Mitarbeiter (z. B. Auszubildende) als Nutzer einladen, wenn deren Nutzung im Rahmen des Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisses erfolgt; der Kunde stellt die erforderliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter sicher. Mit Absenden der Registrierung bzw. Bestellung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB handelt und QuickQuote ausschließlich für seine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit nutzt. Der Anbieter kann Nachweise (z. B. Firmierung, USt-IdNr., Handwerksrolle) verlangen.
(4) Die Präsentation der Software auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung. Der Vertrag kommt durch Abschluss des Bestellprozesses und ausdrückliche Bestätigung per E-Mail oder durch Freischaltung des Zugangs zustande.
(5) Die Vertragsdaten werden nach Vertragsschluss gespeichert und können im Kundenkonto eingesehen werden.
(6) Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ausschließlich elektronisch zu erhalten. Elektronische Rechnungen werden per E-Mail oder im Kundenkonto bereitgestellt.
(1) QuickQuote stellt dem Kunden nach Vertragsschluss und Zahlungseingang einen cloudbasierten Zugang zur Softwareplattform zur Verfügung. Beim kostenlosen Anfrage-Zugang (§ 5a) erfolgt die Bereitstellung bereits nach Registrierung und Bestätigung der E-Mail-Adresse. Der Zugang erfolgt über die Webanwendung unter app.quickquote.tech sowie über die im Apple App Store und im Google Play Store verfügbaren mobilen Apps für iOS und Android. Ein Anspruch auf dauerhafte Bereitstellung der mobilen Apps in den App-Stores besteht nicht.
(2) Die Software ermöglicht insbesondere:
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Leistungsumfang im Rahmen des technischen Fortschritts zu erweitern oder anzupassen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist. Wesentliche Einschränkungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen im Voraus per E-Mail mitgeteilt. Im Fall einer wesentlichen Einschränkung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Einschränkung zu; hierauf wird in der Ankündigung hingewiesen.
(4) Der Anbieter behält sich vor, einzelne Funktionen der Software zu ändern, weiterzuentwickeln, einzuschränken oder zu entfernen, sofern die vertraglich vereinbarte Kernfunktionalität der Software erhalten bleibt. Ein Anspruch des Kunden auf den dauerhaften Erhalt einer bestimmten Funktion in ihrer bisherigen Form besteht nicht.
(5) Der Anbieter kann einzelne Funktionen als Beta- oder Testfunktionen kennzeichnen. Beta-Funktionen sind nicht Bestandteil des geschuldeten Leistungsumfangs, können Fehler enthalten und jederzeit geändert oder entfernt werden. Für Beta-Funktionen bestehen keine Gewährleistungs- oder Verfügbarkeitsansprüche; die Haftung nach § 22 bleibt unberührt.
(1) Der Anbieter stellt unter app.quickquote.tech eine Demo-Umgebung zur Verfügung, die Interessenten einen unverbindlichen Einblick in die Funktionen der Software ermöglicht. Die Demo-Umgebung wird auch in den mobilen Apps für iOS und Android angeboten.
(2) Sämtliche in der Demo-Umgebung dargestellten Inhalte, Projekte, Besichtigungen, Nutzerdaten und sonstige Informationen sind fiktiv und wurden ausschließlich zu Demonstrationszwecken erstellt. Sie stellen keine echten Geschäftsvorfälle, Projekte oder Personen dar.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die in der Demo angezeigten Inhalte. Eine Nutzung der Demo-Daten für geschäftliche oder rechtliche Zwecke ist unzulässig.
(4) Die Demo-Umgebung kann jederzeit ohne Vorankündigung geändert, eingeschränkt oder abgeschaltet werden. Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit der Demo besteht nicht.
(1) Der volle Funktionsumfang von QuickQuote erfordert ein kostenpflichtiges Abonnement. Daneben bietet der Anbieter einen kostenlosen Anfrage-Zugang mit eingeschränktem Funktionsumfang an (§ 5a). Die aktuellen Preise sind auf der Webseite unter quickquote.tech/preise einsehbar.
(2) Alle Preise für kostenpflichtige Abonnements verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(3) Das Abonnement wird monatlich im Voraus abgerechnet. Der Zugang wird in der Regel unmittelbar nach Abschluss des Bestellprozesses freigeschaltet. Bei Zahlarten mit verzögerter Gutschrift (z. B. SEPA-Lastschrift) erfolgt die Freischaltung unter dem Vorbehalt des Zahlungseingangs; schlägt die Zahlung fehl, wird der Zugang bis zum erfolgreichen Zahlungseingang gesperrt (§ 6 Abs. 4).
(4) Das Abonnement verlängert sich automatisch um einen weiteren Monat, sofern es nicht bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode fristgerecht gekündigt wird.
(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens vier Wochen per E-Mail anzupassen. Der Kunde hat das Recht, den Vertrag zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode zu kündigen, wenn er der Preisanpassung nicht zustimmt.
(1) Der kostenlose Anfrage-Zugang umfasst ausschließlich folgende Funktionen:
Weitere Funktionen der Software, insbesondere Projekte, Besichtigungen, Angebote, KI-gestützte Funktionen und der übrige Auftragsworkflow (§ 3 Abs. 2), sind im kostenlosen Anfrage-Zugang nicht enthalten und stehen nur im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements zur Verfügung. Die Übernahme einer Anfrage in ein Projekt setzt ein kostenpflichtiges Abonnement voraus.
(2) Der kostenlose Anfrage-Zugang wird unentgeltlich bereitgestellt. Ein Anspruch auf Bereitstellung, auf eine bestimmte Verfügbarkeit, auf Support oder auf den Fortbestand des kostenlosen Anfrage-Zugangs besteht nicht. § 17 (Verfügbarkeit und Wartung) gilt für den kostenlosen Anfrage-Zugang nicht.
(3) Bei der Nutzung des kostenlosen Anfrage-Zugangs haftet der Anbieter nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.
(4) Der Anbieter kann den kostenlosen Anfrage-Zugang mit einer Frist von vier Wochen per E-Mail an die hinterlegte E-Mail-Adresse ändern oder einstellen. Vor einer Einstellung erhält der Kunde Gelegenheit, seine Daten zu exportieren.
(5) Konten des kostenlosen Anfrage-Zugangs, die länger als zwölf Monate nicht genutzt wurden, kann der Anbieter nach vorheriger Ankündigung per E-Mail mit einer Frist von 30 Tagen löschen.
(6) Im Übrigen gelten diese AGB für den kostenlosen Anfrage-Zugang entsprechend, einschließlich § 2 Abs. 3 (Unternehmereigenschaft) und der Einbeziehung des Auftragsverarbeitungsvertrags (§ 19 Abs. 2).
(1) Die Software ermöglicht dem Kunden das Erstellen eines individuellen öffentlichen Anfrage-Links samt zugehörigem QR-Code. Über den Anfrage-Link können Endkunden ohne eigenes Benutzerkonto Anfragen an den Kunden richten. Die Regelungen dieses § 5b gelten für alle Pläne, in denen die Funktion enthalten ist, einschließlich des kostenlosen Anfrage-Zugangs (§ 5a).
(2) Zwischen dem Anbieter und dem anfragenden Endkunden kommt kein Vertrag zustande. Der Anbieter ist weder Vermittler noch Vertragspartner der angefragten Leistungen.
(3) Der Kunde ist datenschutzrechtlich Verantwortlicher für alle über seinen Anfrage-Link erhobenen personenbezogenen Daten. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich als Auftragsverarbeiter des Kunden nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags (§ 19 Abs. 2). Der Kunde stellt sicher, dass die Erhebung der Daten über seinen Anfrage-Link rechtmäßig erfolgt.
(4) Der Anfrage-Link kann erst aktiviert werden, wenn der Kunde die im Produkt abgefragten Anbieterangaben vollständig hinterlegt hat. Der Kunde hält diese Angaben aktuell und stellt sicher, dass die für ihn geltenden weitergehenden Pflichtangaben (z. B. Rechtsform, Registerangaben, zuständige Kammer, berufsrechtliche Angaben) in den hinterlegten Angaben enthalten sind; er kann sie insbesondere im Rahmen des rechtlichen Namens ergänzen. Die vom Anbieter erzeugte Anbieterkennzeichnung und Datenschutzinformation beruhen auf den vom Kunden hinterlegten Angaben.
(5) Der Anbieter setzt technische Maßnahmen zum Schutz vor Missbrauch ein (z. B. eine Begrenzung der Einsendungen pro Zeitraum). Bei Missbrauch, Spam oder rechtswidriger Nutzung kann der Anbieter den Anfrage-Link pausieren oder sperren. Ändert der Kunde den Link-Namen, wird der bisherige Link dauerhaft stillgelegt; bereits verteilte QR-Codes mit dem alten Link funktionieren dann nicht mehr. Bei Löschung des Kontos wird der Anfrage-Link deaktiviert und nimmt keine Anfragen mehr entgegen.
(6) Anfragen von Endkunden sind für den Anbieter fremde Inhalte; eine inhaltliche Prüfpflicht des Anbieters besteht nicht. § 14 Abs. 3 und 4 gelten entsprechend.
(7) Nicht geöffnete Anfragen werden 30 Tage nach Eingang automatisch gelöscht. Im Übrigen entscheidet der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über die Aufbewahrung und Löschung eingegangener Anfragen.
(8) Der Anbieter nutzt die Daten anfragender Endkunden ausschließlich zur Bereitstellung der Funktion für den Kunden, insbesondere nicht für eigene Werbung.
(1) Die Zahlung des Abonnementbetrags ist mit Beginn der jeweiligen Abrechnungsperiode fällig. Die Abrechnung erfolgt automatisch über einen Zahlungsdienstleister. Die Verwaltung des Abonnements (Kündigung, Änderung der Zahlungsmethode, Anpassung der Seats) erfolgt über das Kundenportal unter quickquote.tech/account.
(2) Folgende Zahlungsmethoden stehen zur Verfügung: Kreditkarte (insbesondere Visa, Mastercard, American Express) und SEPA-Lastschrift. Daneben können weitere Zahlungsmethoden (z. B. Amazon Pay, Klarna, Apple Pay, Google Pay) angeboten werden, soweit sie im Bestellprozess angezeigt werden.
(3) Bei SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein SEPA-Basismandat. Die Vorabankündigung des Einzugs erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
(4) Schlägt eine Zahlung fehl (z. B. durch unzureichende Kontodeckung, abgelaufene Karte oder Ablehnung durch den Zahlungsdienstleister), wird der Zugang zur Software bis zum erfolgreichen Zahlungseingang gesperrt. Der Kunde wird unverzüglich per E-Mail über den fehlgeschlagenen Zahlungsvorgang informiert.
(5) Sollte es durch einen technischen Fehler zu einer Doppelabbuchung kommen, wird der zu viel abgebuchte Betrag unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen, auf das ursprüngliche Zahlungsmittel des Kunden zurückerstattet.
(6) Sollte eine erfolgte Zahlung trotz erfolgreichen Zahlungseingangs nicht zur Freischaltung des Zugangs führen (z. B. durch einen technischen Fehler im Benachrichtigungsprozess), hat der Kunde das Recht, den Anbieter unverzüglich zu kontaktieren. Der Anbieter wird den Zugang in diesem Fall manuell freischalten. Eine Haftung für entstandene Ausfallzeiten ist in diesem Fall auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz beschränkt.
(7) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug oder erfolgt eine Rücklastschrift, ist der Anbieter berechtigt, Verzugsschäden geltend zu machen und den Zugang bis zum Ausgleich des offenen Betrags zu sperren.
(8) Die Zahlung per Vorkasse/Überweisung, PayPal, Maestro, Skrill, Bitcoin oder in bar ist nicht möglich.
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und ist monatlich kündbar.
(2) Die Kündigung kann jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode erfolgen, per E-Mail an den Anbieter oder direkt über das Kundenkonto.
(3) Nach Wirksamwerden der Kündigung wird der Zugang zum Ende der bezahlten Periode deaktiviert. Bereits geleistete Zahlungen werden nicht erstattet, es sei denn, es liegt ein erheblicher, dem Anbieter zurechenbarer Mangel des Dienstes vor.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Geschäftskunden im Sinne des § 14 BGB haben kein gesetzliches Widerrufsrecht. Mit Freischaltung des Zugangs nach Zahlungseingang beginnt die Leistungserbringung. Der Vertrag ist ab diesem Zeitpunkt bindend und kann nur nach den in diesen AGB vereinbarten Bedingungen beendet werden.
(1) Der Kunde erhält mit Abschluss des Abonnements ein einfaches, nicht übertragbares, auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht an der Software QuickQuote für den internen Gebrauch seines Unternehmens.
(2) Das Nutzungsrecht erlischt automatisch mit Beendigung des Abonnements.
(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu vermieten, zu unterlizenzieren oder Dritten außerhalb seines Unternehmens entgeltlich oder unentgeltlich zugänglich zu machen. Ein Weiterverkauf oder Weitervertrieb der Software oder von Zugängen ist ausdrücklich untersagt.
(4) Alle Urheber- und Eigentumsrechte an der Software verbleiben beim Anbieter.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen und Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
(2) Der Kunde hat seine Zugangsdaten sicher aufzubewahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus dem Missbrauch von Zugangsdaten resultieren, sofern der Anbieter dies nicht zu vertreten hat.
(3) Der Anbieter behält sich das Recht vor, das Benutzerkonto bei missbräuchlicher Nutzung oder Verstößen gegen diese AGB zu sperren oder zu löschen.
(4) Der Kunde kann jederzeit die Löschung seines Benutzerkontos verlangen. Der Anbieter wird das Konto und alle damit verbundenen Daten unverzüglich löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
(5) Wird ein einzelnes Nutzerkonto innerhalb eines bestehenden Workspaces gelöscht (z. B. beim Ausscheiden eines Mitarbeiters), bleiben alle Inhalte, die dieser Nutzer im Rahmen seiner Tätigkeit für den Workspace erstellt hat (z. B. Besichtigungen, Projekte, Fotos, Notizen), im Workspace des Kunden erhalten. Diese Daten sind Bestandteil der Geschäftsprozesse des Kunden und stehen in dessen alleiniger Verantwortung. Der persönliche Bezug zum gelöschten Nutzerkonto wird dabei technisch minimiert: Der Name des Nutzers wird systemseitig durch die Bezeichnung „Ehemaliger Nutzer“ ersetzt, E-Mail-Adresse und Telefonnummer werden unwiderruflich geleert. Die Löschung des Workspaces als Ganzes ist ausschließlich durch den Administrator des Kunden gemäß den Regelungen zur Vertragskündigung möglich. Sollte der zu löschende Nutzer der einzige Administrator des Workspaces sein, ist vor der Kontolöschung zwingend eine Übertragung der Administratorrolle auf ein anderes aktives Mitglied des Workspaces erforderlich. Die Software stellt hierfür eine entsprechende Funktion bereit.
(6) Jeder Nutzer hat gemäß Art. 20 DSGVO das Recht auf Herausgabe einer maschinenlesbaren Kopie seiner personenbezogenen Profildaten (Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer). Diese Daten können über die Kontoeinstellungen jederzeit im JSON-Format exportiert werden. Projektdaten, Baustellendokumentationen, Fotos und sonstige im Workspace erstellte Inhalte sind Unternehmens- und Geschäftsdaten des Kunden (Verantwortlicher gemäß DSGVO) und unterliegen nicht dem individuellen Exportanspruch einzelner Nutzer. Der Export von Workspace-Daten ist ausschließlich dem Administrator des Workspaces vorbehalten. Gesetzliche Betroffenenrechte der Nutzer gegenüber dem jeweils datenschutzrechtlich Verantwortlichen bleiben von dieser Regelung unberührt; datenschutzrechtlich Verantwortlicher für Workspace-Inhalte ist der Kunde.
(1) Der Kunde bucht bei Vertragsschluss eine bestimmte Anzahl an Nutzerlizenzen („Seats“). Die Nutzung der Software ist auf die Anzahl der gebuchten Seats beschränkt. Jeder Seat berechtigt genau eine natürliche Person zur Nutzung der Software.
(2) Der Kunde ist verantwortlicher Administrator seines Workspaces. Er ist verpflichtet sicherzustellen, dass die Anzahl der aktiven Nutzer zu keinem Zeitpunkt die Anzahl der gebuchten Seats überschreitet.
(3) Ein Seat gilt für den gesamten Betrieb des Kunden einschließlich aller Standorte, Filialen und Niederlassungen, die unter derselben Rechtseinheit betrieben werden. Für rechtlich eigenständige Unternehmen ist jeweils ein separates Abonnement erforderlich.
(4) Der Kunde darf Seats auch an Subunternehmer, externe Mitarbeiter oder sonstige Personen vergeben, die im Auftrag seines Unternehmens tätig sind, sofern diese im Rahmen des gebuchten Kontingents eingeladen werden. Der Kunde ist für sämtliche Aktivitäten dieser Nutzer innerhalb seines Workspaces verantwortlich, als hätte er diese selbst vorgenommen.
(5) Der Kunde ist dafür verantwortlich sicherzustellen, dass alle in seinen Workspace eingeladenen Nutzer, unabhängig von ihrem Alter, die Nutzungsbedingungen dieser AGB einhalten. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung arbeitsrechtlicher oder sonstiger gesetzlicher Vorschriften im Zusammenhang mit der Nutzung durch minderjährige Mitarbeiter des Kunden.
(6) Zugänge dürfen nicht geteilt, weitergegeben oder von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Die Übertragung eines Seats auf eine andere Person ist nur nach vorheriger Deaktivierung des bisherigen Nutzers zulässig.
(7) Zusätzliche Nutzerlizenzen (Mitarbeiterlizenzen/Seats) sind nur in Verbindung mit einer aktiven Betriebslizenz nutzbar. Erwirbt ein Kunde zusätzliche Seats ohne bestehende Betriebslizenz, bleiben diese Seats inaktiv und der Zugang zur Software wird gesperrt, bis eine Betriebslizenz für dasselbe Kundenkonto hinzugebucht wird. Bereits erworbene Mitarbeiterlizenzen werden automatisch aktiviert, sobald eine Betriebslizenz demselben Kundenkonto zugeordnet wird. Ein Anspruch auf Rückerstattung von Mitarbeiterlizenzen für den Zeitraum der Inaktivität besteht nicht, sofern die Inaktivität auf das Fehlen der Betriebslizenz zurückzuführen ist.
(1) Reduziert der Kunde die Anzahl seiner gebuchten Seats auf eine Zahl, die unterhalb der Anzahl seiner aktiven Nutzer liegt, werden die zuletzt hinzugefügten oder zuletzt aktiven Nutzer, deren Seats nicht mehr durch eine gültige Lizenz gedeckt sind, automatisch vom System eingefroren („Account-Freeze“).
(2) Ein eingefrorener Account verliert bis zur Wiederherstellung der Lizenzkonformität den Zugriff auf die Software. Dem betroffenen Nutzer wird eine entsprechende Meldung innerhalb der Anwendung angezeigt.
(3) Der Administrator des Workspaces wird unverzüglich per E-Mail über die Einfrierung der Accounts sowie über die Anzahl der betroffenen Nutzer informiert. Die Einfrierung bleibt so lange bestehen, bis der Kunde entweder zusätzliche Seats bucht oder die betroffenen Nutzer aus dem Workspace entfernt.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden oder Betriebsunterbrechungen, die durch einen Account-Freeze infolge einer vom Kunden selbst veranlassten Lizenzreduzierung entstehen.
(1) Die Software verfügt über eine Offline-Funktionalität, die es dem Nutzer ermöglicht, Daten (z. B. Besichtigungsdaten, Fotos, Notizen) ohne aktive Internetverbindung zu erfassen. Diese Daten werden lokal auf dem Gerät zwischengespeichert und nach Wiederherstellung einer Internetverbindung automatisch mit dem Server synchronisiert.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für die vollständige und fehlerfreie Synchronisation lokal gespeicherter Daten. Der Nutzer ist verpflichtet, nach erfolgter Synchronisation zu überprüfen, ob alle Daten korrekt und vollständig übertragen wurden.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, die durch fehlgeschlagene Synchronisationsvorgänge entstehen, insbesondere wenn diese auf unzureichende Internetverbindung, Gerätesperrung, App-Absturz, Deinstallation der App oder sonstige vom Nutzer zu vertretende Umstände zurückzuführen sind.
(4) Der Nutzer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass lokal gespeicherte, noch nicht synchronisierte Daten bei Datenverlust auf dem Gerät (z. B. durch Gerätewechsel, Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder Deinstallation der App) unwiederbringlich verloren gehen können.
(1) Der Kunde ist allein verantwortlich für sämtliche Inhalte, die er oder seine Nutzer in die Software hochladen oder dort erstellen, insbesondere Fotos, Dokumente, Texte und sonstige Mediendateien.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass hochgeladene Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen. Insbesondere ist der Kunde dafür verantwortlich, dass für die Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter, die auf Fotos oder in Dokumenten enthalten sein können, eine geeignete Rechtsgrundlage im Sinne der DSGVO vorliegt.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, die offensichtlich gegen gesetzliche Vorschriften oder diese AGB verstoßen, ohne vorherige Ankündigung zu entfernen.
(4) Der Anbieter haftet nicht für vom Kunden oder dessen Nutzern hochgeladene oder erstellte Inhalte.
(1) QuickQuote nutzt KI-gestützte Funktionen, die auf Diensten von Drittanbietern (derzeit OpenAI oder vergleichbaren KI-Diensten) basieren. Der Anbieter behält sich vor, den genutzten KI-Dienst durch einen gleichwertigen Anbieter zu ersetzen, sofern die Funktionalität für den Kunden gleichwertig erhalten bleibt. Der Wechsel eines KI-Dienstes erfolgt unter Beachtung der im Auftragsverarbeitungsvertrag geregelten Informations- und Widerspruchsrechte des Kunden bei Änderung von Unterauftragsverarbeitern.
(2) Die durch KI generierten Inhalte, Vorschläge, Texte oder Auswertungen dienen ausschließlich als Unterstützung und stellen keine verbindlichen Aussagen, Empfehlungen oder rechtlich relevanten Informationen dar. Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-generierten Ergebnisse eigenverantwortlich zu prüfen und zu validieren, bevor er diese für geschäftliche Zwecke verwendet.
(3) Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass zur Verarbeitung von KI-Anfragen Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Der Anbieter stellt sicher, dass diese Übermittlung im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen erfolgt. Weitere Informationen hierzu sind in der Datenschutzerklärung zu finden.
(4) Die Verfügbarkeit von KI-Funktionen ist abhängig von der Verfügbarkeit der genutzten Drittanbieterdienste. Ein Ausfall oder eine Einschränkung dieser Dienste kann dazu führen, dass einzelne KI-Funktionen vorübergehend nicht verfügbar sind. Dies begründet keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Abonnementbetrags.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus der ungeprüften Verwendung KI-generierter Inhalte entstehen.
(1) QuickQuote nutzt zur Bereitstellung seiner Leistungen folgende Drittanbieterdienste: Google Firebase (Datenbank, Authentifizierung, Cloud-Infrastruktur, Push-Benachrichtigungen via Firebase Cloud Messaging), Google Cloud Platform (Hosting, Speicher), OpenAI oder vergleichbare KI-Dienste (KI-Funktionen), Stripe (Zahlungsabwicklung), Resend (Versand transaktionaler E-Mails). Die jeweils aktuelle Liste der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter ergibt sich aus dem Auftragsverarbeitungsvertrag.
(2) Für diese Drittanbieterdienste gelten jeweils deren eigene Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen. Der Anbieter hat keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit, den Betrieb oder die Datenschutzpraktiken dieser Dienste.
(3) Bei Ausfall oder Einschränkung eines oder mehrerer Drittanbieterdienste kann die Verfügbarkeit von QuickQuote oder einzelner Funktionen eingeschränkt sein. Der Anbieter wird in einem solchen Fall unverzüglich informieren und sich um eine schnellstmögliche Wiederherstellung bemühen, soweit dies in seinem Einflussbereich liegt.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Ausfälle oder Fehler der genannten Drittanbieterdienste entstehen, soweit den Anbieter kein eigenes Verschulden bei Auswahl und Überwachung trifft und der Ausfall nicht von ihm zu vertreten ist.
(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel am Übergabepunkt des Rechenzentrums bereit. Nicht als Ausfallzeit gelten angekündigte Wartungsfenster, Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt sowie Umstände außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters, insbesondere Störungen der Internet-Infrastruktur oder der eingesetzten Drittanbieterdienste.
(2) Geplante Wartungsfenster werden dem Kunden nach Möglichkeit mindestens 24 Stunden im Voraus per E-Mail oder In-App-Benachrichtigung angekündigt.
(3) Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle, die auf höhere Gewalt, Ausfälle von Drittanbietern oder Umstände außerhalb seines Einflussbereichs zurückzuführen sind.
(1) Nach Beendigung des Abonnements bleiben die gespeicherten Daten für 90 Tage erhalten, damit der Kunde sie exportieren oder das Abonnement reaktivieren kann. Nach Ablauf dieser Frist werden die Workspace-Daten gelöscht; der Anbieter weist den Kunden per E-Mail mindestens 14 Tage vorher auf die bevorstehende Löschung hin. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten (Abs. 4) bleiben unberührt. Der Administrator des Workspaces kann die Workspace-Daten über die in der Software bereitgestellte Exportfunktion im JSON-Format herunterladen. Der Export kann maximal einmal pro Kalendermonat ausgelöst werden. Mediendateien (Fotos, Dokumente) sind nicht im Exportpaket enthalten, jedoch sind die entsprechenden Abruflinks in der JSON-Datei enthalten und können über diese abgerufen werden.
(2) Der Administrator des Workspaces kann die vollständige und unwiderrufliche Löschung sämtlicher Workspace-Daten jederzeit per E-Mail an privacy@quickquote.tech verlangen. Die Löschung erfolgt innerhalb von 30 Tagen nach Eingang der Anfrage; eine Wiederherstellung ist danach nicht mehr möglich.
(3) Der Anbieter empfiehlt dem Kunden ausdrücklich, vor Beendigung des Abonnements einen vollständigen Datenexport durchzuführen. Eine Haftung des Anbieters für Datenverluste, die durch Versäumnis des Exports entstehen, ist ausgeschlossen. Für Auskunftsersuchen gemäß Art. 15 DSGVO sowie sonstige datenschutzrechtliche Anfragen steht der Anbieter unter support@quickquote.tech zur Verfügung. Anfragen werden innerhalb von 30 Tagen bearbeitet.
(4) Daten, zu deren Aufbewahrung der Anbieter gesetzlich verpflichtet ist (z. B. Rechnungsdaten gemäß § 147 AO), werden für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer gespeichert und danach gelöscht.
(1) Die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung des Anbieters sowie den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere der DSGVO.
(2) Soweit der Kunde im Rahmen der Nutzung von QuickQuote personenbezogene Daten Dritter (z. B. Mitarbeiter, Kunden) in der Software verarbeitet, ist der Kunde selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der unter quickquote.tech/avv abrufbare Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) des Anbieters wird mit Vertragsschluss Bestandteil des Vertrags, sofern die Parteien keinen abweichenden Auftragsverarbeitungsvertrag schließen.
(3) Der Anbieter verpflichtet sich, die Daten der Kunden vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Verpflichtung, der Kunde hat ausdrücklich zugestimmt, oder die Weitergabe ist zur Leistungserbringung an beauftragte Drittanbieter (z. B. Hosting, Zahlungsabwicklung, KI-Dienste) erforderlich.
(1) Der Kunde kann sein Benutzerkonto jederzeit über die Kontoeinstellungen in der Webanwendung sowie in der mobilen App löschen.
(2) Für die Löschung gelten die Regelungen des § 10 Abs. 4 und 5 dieser AGB.
(3) Geschäftsrelevante Daten (z. B. Projektdaten) können in anonymisierter Form zu statistischen Zwecken gespeichert bleiben, sofern kein Personenbezug mehr herstellbar ist.
(1) Der Anbieter wird Mängel der Software innerhalb angemessener Frist beheben oder eine fehlerfreie Version bereitstellen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Fehlschlagen der Mangelbeseitigung bleiben unberührt.
(2) Für Geschäftskunden beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr. Diese Beschränkung gilt nicht für Schadensersatzansprüche, die auf der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen, sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(1) Die Haftung des Anbieters für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Für Datenverluste haftet der Anbieter nach Maßgabe der Absätze 1 und 2; die Haftung ist ausgeschlossen, soweit der Verlust auf Umständen beruht, die der Kunde zu vertreten hat (z. B. fehlerhafte Eingaben, Gerätedefekte, unterlassene Synchronisation).
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie im Rahmen einer vom Anbieter übernommenen Garantie.
(6) Soweit diese AGB an anderer Stelle Haftungsausschlüsse oder -beschränkungen enthalten, gelten diese nur nach Maßgabe dieses § 22.
(1) Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenforderung rechtskräftig festgestellt, entscheidungsreif oder vom Anbieter unbestritten ist.
(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit seine Gegenforderung auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(1) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail an die hinterlegte E-Mail-Adresse mitgeteilt.
(2) Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung schriftlich oder per E-Mail, gelten die Änderungen als angenommen. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf diese Rechtsfolge hinweisen. Die Zustimmungsfiktion gilt nicht für Änderungen, die den Leistungsumfang wesentlich einschränken, das Verhältnis von Leistung und Entgelt zulasten des Kunden verschieben oder diese Änderungsklausel selbst betreffen; solche Änderungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.
(3) Im Falle eines Widerspruchs ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode zu kündigen.
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter weder verpflichtet noch bereit (§ 36 VSBG). Der Anbieter ist jedoch stets bemüht, Meinungsverschiedenheiten einvernehmlich beizulegen.
(1) Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen nur der Information; maßgeblich ist die deutsche Fassung.
(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Mannheim, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgt haben. (Salvatorische Klausel)
(5) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB). Für Änderungen dieser AGB gilt § 24.
Lukas Keßler · Bürgermeister-Fuchs-Str. 70 · 68169 Mannheim · quickquote.tech