QuickQuoteFür Büro & Baustelle

Daten, Belege & Pflichten

Deine Unterlagen.
2027 im Blick.

Was sich 2027 bei E-Rechnungen und Entgeltunterlagen ändert, was bei der Zeiterfassung schon gilt und wie du Belege aufbewahrst und Daten mitnimmst.

Fristen 2027 einordnen

Deutschland · Stand 15. Oktober 2026

QuickQuote: Rechnungsprüfung mit Belegen und Nachweisen am Projekt
Rechnung und Belege zusammen prüfenEinblick in QuickQuote Pro

Zum Jahreswechsel

Was ändert sich zum Jahreswechsel 2027?

Drei wichtige Themen für deinen Betrieb. Die Details und amtlichen Quellen findest du direkt in den Antworten.

Die rechtlichen Hinweise beziehen sich auf Deutschland. Sie geben eine allgemeine Orientierung; für andere Länder und besondere Fälle gelten eigene Regeln.

Daten & Belege

Speicherung, Aufbewahrung und Export

QuickQuote: Dokumentation einer Besichtigung am Projekt
Baustellendokumentation
Wo liegen meine Daten und wer kann darauf zugreifen?

QuickQuote nutzt verschlüsselte Übertragung und rollenbasierte Zugriffe. Datenbank und serverseitige Funktionen sind in europäischen Regionen eingerichtet. Einzelne Dienste können Daten auch außerhalb der EU verarbeiten. Welche Anbieter beteiligt sind und welche Schutzmaßnahmen gelten, steht in der Datenschutzerklärung und im Auftragsverarbeitungsvertrag.

Wie lange muss ich Rechnungen aufbewahren?

Ein- und ausgehende Rechnungen sind grundsätzlich acht Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres der Ausstellung. Im Einzelfall können längere Fristen nötig sein. Bei E-Rechnungen muss mindestens der strukturierte Originalteil unverändert erhalten bleiben; ein Ausdruck oder allein die lesbare PDF-Ansicht genügt dafür nicht.

Quelle: § 14b UStG; BMF, Aufbewahrung von E-Rechnungen

Gilt dieselbe Frist auch für Angebote?

Nicht jede Unterlage hat dieselbe Frist. Angebote können als Handels- oder Geschäftsbriefe grundsätzlich sechs Jahre aufzubewahren sein. Entscheidend sind Art und Bedeutung der Unterlage. Für Buchungsbelege und andere steuerliche Unterlagen können andere Fristen gelten.

Quelle: § 147 AO, insbesondere Absätze 1, 3 und 4

Was kann ich heute aus QuickQuote exportieren?

Der Inhaber kann einen Betriebsexport als ZIP-Datei erstellen. Er enthält Daten aus den verfügbaren Bereichen als JSON, wichtige Listen als CSV sowie Hinweise zu ausgelassenen Bereichen. PDFs, Fotos und andere angehängte Dateien sind nicht enthalten, nur ihre Namen und Verweise. Benötigte Originaldateien musst du zusätzlich herunterladen und sichern.

Daneben gibt es den Profil- beziehungsweise Workspace-Export als JSON. Dort ist der nächste Abruf auf demselben Gerät und für dasselbe Konto 30 Tage nach dem Speichern möglich. Stundenzettel und Monatsübersichten lassen sich separat als PDF ausgeben. Ein Datenexport allein ersetzt kein vollständiges Belegarchiv.

Kann QuickQuote Belege automatisch an meine Archivadresse oder meinen Server senden?

Diese Erweiterungen sind geplant und noch nicht verfügbar. Vorgesehen sind ein Archivpaket mit den Belegdateien, zusätzliche Kopien an eine Archiv-E-Mail-Adresse und ein lokaler Archivordner am Büro-PC. Später soll ein Windows-Archiv-Agent Dateien auch auf dem Firmenserver oder einer NAS-Freigabe ablegen. WebDAV und SFTP sind als alternative Ziele vorgesehen. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

QuickQuote bleibt dabei eine Cloud-App. Zunächst geht es um zusätzliche Dateikopien beim Betrieb, ohne die Dateien in der Cloud zu löschen. Ein vollständig selbst gehostetes QuickQuote ist damit nicht gemeint.

Heute kannst du Dokumente herunterladen und selbst in deiner Ablage sichern. Der bestehende Betriebsexport enthält Daten und Dateiverweise, aber kein Paket aller Originalbelege. Auch ein E-Mail-Postfach oder Serverordner allein garantiert keine ordnungsgemäße Aufbewahrung.

E-Rechnung

Was in Deutschland gilt und was die App unterstützt

QuickQuote: Rechnung im Freigabeablauf
Angebote & Rechnungen
Ist jedes Rechnungs-PDF eine E-Rechnung?

Nein. Eine E-Rechnung enthält strukturierte Daten, die elektronisch verarbeitet werden können. Ein einfaches PDF ohne diese Daten ist eine sonstige Rechnung. XRechnung und geeignete ZUGFeRD-Profile sind verbreitete E-Rechnungsformate.

Quelle: § 14 Absatz 1 UStG; BMF, Formate der E-Rechnung

Muss mein Betrieb schon E-Rechnungen empfangen können?

Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, auch Kleinunternehmer. Für den Empfang reicht ein E-Mail-Postfach. Die weitere Verarbeitung und die Aufbewahrung des Originals musst du gesondert organisieren.

Quelle: BMF, Empfang von E-Rechnungen

Ab wann muss ich E-Rechnungen ausstellen?

Ab dem 1. Januar 2027 müssen Betriebe mit mehr als 800.000 Euro Gesamtumsatz im Vorjahr für betroffene inländische B2B-Umsätze E-Rechnungen ausstellen. Für 2027 ist also der Gesamtumsatz 2026 maßgeblich. Bis einschließlich 800.000 Euro bleibt die Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2027 bestehen. Für bestimmte EDI-Verfahren gilt ebenfalls eine Übergangsregelung bis Ende 2027. Ab 2028 greift die Pflicht grundsätzlich für alle betroffenen Umsätze.

Ausnahmen bestehen unter anderem für Kleinunternehmer, Rechnungen bis 250 Euro brutto und viele steuerfreie Umsätze. Für öffentliche Auftraggeber gelten eigene Regeln.

Quelle: § 27 Absatz 38 UStG; BMF, Übergangsregeln und Ausnahmen

Welche E-Rechnungen unterstützt QuickQuote heute?

QuickQuote Pro kann für geeignete, fertiggestellte Firmenrechnungen ein ZUGFeRD-/Factur-X-PDF mit eingebetteten Rechnungsdaten im Profil EN 16931 erstellen. Dafür müssen die nötigen Angaben zum Betrieb, Kunden und zur Rechnung vorliegen. Privatkunden erhalten ein normales PDF.

Bei Eingangsrechnungen kann QuickQuote strukturierte Daten aus geeigneten ZUGFeRD-/Factur-X-PDFs lesen. Der Upload reiner XML-Dateien, etwa einer XRechnung, ist derzeit noch nicht freigeschaltet. Nationale Systeme wie KSeF, e-Factura und SdI sowie die Schweizer QR-Rechnung sind nicht angebunden. Prüfe vor dem Versand die Anforderungen deines Empfängers.

Arbeitszeit & Personal

Zeiterfassung, Monatsübersichten und Entgeltunterlagen

QuickQuote: Stunden zur Prüfung und Freigabe
Stundenzettel-App
Ist digitale Zeiterfassung ab dem 1. Januar 2027 für alle Pflicht?

Die Pflicht, die gesamte Arbeitszeit zu erfassen, besteht grundsätzlich bereits. Nach den aktuell veröffentlichten Hinweisen des BMAS ist dafür allgemein noch keine elektronische Form vorgeschrieben. Eine gesetzliche Pflicht zur elektronischen Erfassung ist geplant. Eine pauschale Pflicht für alle ab dem 1. Januar 2027 lässt sich daraus derzeit nicht ableiten.

Quelle: BMAS, Fragen und Antworten zur Arbeitszeiterfassung

Wird 2027 die digitale Personalakte Pflicht?

Der konkrete Stichtag betrifft elektronische Entgeltunterlagen: Die Befreiungsmöglichkeit nach § 8 Absatz 3 BVV endet am 31. Dezember 2026. Gemeint sind bestimmte Unterlagen für Entgeltabrechnung und Sozialversicherung. Dazu können auch vorgeschriebene Arbeitszeitaufzeichnungen nach MiLoG oder AEntG gehören. Die elektronische Ablage solcher Unterlagen ist von einer allgemeinen Pflicht zur elektronischen Zeiterfassung zu unterscheiden. Daraus folgt keine pauschale Pflicht, die gesamte Personalakte digital zu führen.

Quelle: § 8 BVV, aktuelle Fassung bei der Deutschen Rentenversicherung

Was unterstützt QuickQuote bei Arbeitszeit und Lohnvorbereitung?

QuickQuote bietet Projektstunden, Stundenzettel, Abwesenheiten und eine Stechuhr für Kommen und Gehen. Stempeln ist in der App im Firmennetz oder am Tablet mit persönlicher PIN möglich. Kompatible Datafox-Terminals können Buchungen im HTTP-Modus übertragen; andere vorhandene Buchungen kann das Büro per Datei importieren.

Ein eingeladener Lohnbüro-Zugang sieht abgeschlossene Monatsübersichten einschließlich Tageswerten, Abwesenheitsarten und Korrekturzeilen und kann CSV oder PDF exportieren. Das ist keine Lohnabrechnung und keine vollständige digitale Personalakte. Direkte DATEV-Lohnexporte sind noch nicht freigeschaltet. Welche Funktionen dein Zugang umfasst, zeigen die Tarife.

Noch eine Frage zu deinen Unterlagen?

Schreib uns, welche Dokumente du verwalten möchtest und welche Ausgabe du brauchst.